Glücksspiel innerhalb klarer Grenzen halten

Beim Glücksspiel kannst du Geld verlieren. Betrachte jeden Einsatz als Unterhaltungsausgabe, deren Verlust du dir leisten kannst, niemals als Einkommen oder als Lösung für ein finanzielles Problem. Lege vor Beginn ein Budget fest und halte notwendige Lebenshaltungskosten, Ersparnisse und Schuldenrückzahlungen davon getrennt. Leihe dir kein Geld zum Spielen und erhöhe Einsätze nicht, um Verluste zurückzugewinnen.

Setze dir neben einer Geldgrenze auch ein Zeitlimit. Mache Pausen abseits des Bildschirms. Vermeide Glücksspiel, wenn du müde, belastet oder durch Alkohol oder andere entscheidungsbeeinträchtigende Substanzen beeinflusst bist.

Warnzeichen erkennen

Pausiere, wenn Glücksspiel mehr Zeit oder Geld beansprucht als geplant, ehrliche Gespräche darüber schwierig werden oder Schlaf, Arbeit und Beziehungen darunter leiden. Wiederholtes Hinterherjagen von Verlusten, Verheimlichen, Geldleihen oder das Gefühl, nicht aufhören zu können, sind Gründe, Unterstützung zu suchen. Ein Gewinn hebt die Bedeutung dieser Anzeichen nicht auf.

Du musst nicht auf eine Krise warten, um Hilfe zu suchen. Eine vertraute Person oder eine spezialisierte Beratungsstelle kann dich beim nächsten Schritt unterstützen, ohne dass dafür eine weitere Wette oder Einzahlung nötig ist.

Limits und Kontopausen

Prüfe in den aktuellen Kontoeinstellungen des Anbieters, welche Einzahlungs-, Verlust-, Einsatz- und Sitzungsgrenzen verfügbar sind. Setze Limits, bevor du Geld einzahlst, und nimm dir Zeit für Entscheidungen über deren Erhöhung. Lies nach, wie jedes Limit berechnet wird und wann eine Änderung wirksam wird; verschiedene Dienste können die Kontrollen unterschiedlich umsetzen.

Wenn du eine Pause brauchst, zahle nicht weiter ein und kontaktiere den Anbieter über einen geprüften Supportkanal des Kontos. Beantrage die verfügbare Auszeit oder Kontobeschränkung und bewahre einen Nachweis auf. Dieser Ratgeber kann kein externes Konto ändern oder in deinem Namen ein Limit setzen.

Selbstausschluss

Wenn du mit Geldspielen aufhören möchtest, informiere dich über die Schweizer Spielsperren und den Geltungsbereich einer konkreten Massnahme. Spielen ohne Sucht bietet dazu Informationen und verweist auf Beratungsstellen. Eine Sperre bei einem bestimmten Konto und eine Massnahme innerhalb des bewilligten Schweizer Geldspielbereichs dürfen nicht ohne Prüfung gleichgesetzt werden. Dieser Ratgeber richtet keine Sperre ein und behauptet nicht, dass ein bestimmtes ausländisches Konto automatisch von jedem Schweizer Verfahren erfasst wird. Kläre die Wirkung über die jeweils zuständige Stelle und bewahre ihre Rückmeldung auf.

Erwäge zusätzliche praktische Hürden wie Sperrprogramme auf Geräten, angebotene Zahlungskontrollen und Unterstützung durch eine vertraute Person. Versuche nicht, einen Ausschluss mit einem neuen Konto oder den Daten einer anderen Person zu umgehen.

Unabhängige Hilfe in Schweiz

Spielen ohne Sucht bietet Informationen zu Geldspielproblemen sowie Telefon- und Online-Beratung für Betroffene und Angehörige in der Schweiz. Auf der Website findest du zudem Beratungsstellen in deiner Region. Prüfe dort, welches Angebot zu deiner Situation passt.

Für die Schweiz ist Spielen ohne Sucht eine Informations- und Hilfsquelle für Betroffene und Angehörige. Die Website führt Beratungsangebote in der Region und einen Zugang zur Onlineberatung auf. Ausländische Hilfsorganisationen haben eigene Aufgaben und Voraussetzungen; ein britisches Selbstausschlussprogramm ersetzt die Prüfung einer Schweizer Spielsperre nicht. Die Gespa-Zugangssperre für nicht bewilligte Onlineangebote ist zudem eine andere Massnahme als eine persönliche Kontosperre.

Minderjährige schützen

Dieser Ratgeber richtet sich an Erwachsene. Eine 18+-Kennzeichnung bestätigt weder eine persönliche Teilnahmeberechtigung noch die Schweizer Bewilligung eines Anbieters. Die internationale bet365-Vertragsfassung enthält Alters- und weitere Zulassungskriterien, während Gespa bet365.com auf ihrer aktuellen Sperrliste führt. Minderjährige sollen kein Erwachsenenkonto und keine fremde Zahlungsmethode verwenden. Schütze auch bereits angemeldete Geräte vor einem unbeaufsichtigten Zugriff durch Kinder.

Sperre Geräte, teile keine Passwörter und melde externe Konten auf gemeinsam genutzten Computern ab. Verwende geeignete Jugendschutzeinstellungen und lasse Glücksspielinhalte nicht offen, wo Kinder darauf zugreifen können.

Weiterführende Informationen und dringende Situationen

Für bestehende externe Kontofragen und Schutzmassnahmen sind die jeweils zuständigen offiziellen Kontaktwege zu verwenden. Für unabhängige Hilfe kannst du dich an eine passende Beratungsstelle wenden, ohne ein neues Glücksspielkonto zu eröffnen oder eine weitere Einzahlung vorzunehmen. Die hier verlinkten Quellen erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Betreiberbedingungen, schweizerische Aufsichtsinformationen und Beratung sind getrennt zu lesen. Eine feste Sperrdauer oder ein bestimmter Bearbeitungszeitraum wird durch diesen Ratgeber nicht zugesagt. Wenn deine Sicherheit oder die einer anderen Person unmittelbar gefährdet ist, verständige die örtlichen Rettungs- oder Notfalldienste. Suche bei anhaltenden Problemen Hilfe bei einer anerkannten örtlichen Gesundheits- oder Glücksspielberatungsstelle. Informationen des Anbieters zum verantwortungsvollen Spielen Beratung bei Spielen ohne Sucht